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Aktuell: Ablehnende Stellungnahme des Naturschutzverbandes (LNV)

zu den Erweiterungsplänen der Firma Peter KG

Wir sehen die Notwendigkeit zur Erweiterung des Kiessees der Fa. Peter nicht und lehnen eine Genehmigung des Vorhabens ab.

Es besteht keine Eilbedürftigkeit und Notwendigkeit der Erweiterung

 

 

Ablehnende Stellungnahme zu den Erweiterungsplänen der Firma Peter KG

Wir sehen die Notwendigkeit zur Erweiterung des Kiessees der Fa. Peter nicht und lehnen eine Genehmigung des Vorhabens ab.

Es besteht keine Eilbedürftigkeit und Notwendigkeit der Erweiterung

1.Es sind noch nachweislich große Kiesreserven im See vorhanden, diese müssen zuerst gefördert werden. Tiefen vor Flächenförderung

Dies legt auch der gültige Regionalplan fest, der die Genehmigung einer Seeerweiterung erst nach Ausschöpfung der konzessionierten Kiesvorräte vorsieht. Erst wenn die Vorräte zur Neige gehen, kann über eine möglicherweise erforderlich werdende Erweiterung befunden werden. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht der Fall.

Wir fordern die Kiesreserven müssen vollständig gefördert werden und ein glaubhaftes Sedimentmanagement erstellt werden.

 

2.Grundsätzlich ist die Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes für das Gemeinwohl und im Rahmen der Umweltvorsorge von besonderer Bedeutung. Die Menschen und die Natur müssen geschützt werden,

 

3. Also zwei Drittel des Niederrimsinger Waldes wurden schon vernichtet. Es ist nicht hinnehmbar das noch mehr Waldfläche zerstört wird.

  • A – Flächenerweiterung bedeutet Waldflächenverlust von insgesamt etwa 13,9 ha,
    davon ca. 11,9 ha in östlicher Ausrichtung (Niederrimsingen) – der komplette verbleibende Rimsinger Wald in seiner jetzigen Gestalt würde von der Bildfläche verschwinden.

4. Diese Salamitaktik ist so nicht hinnehmbar.
Das Gesamtkonzept der beiden Anträge muss zusammen betrachtet werden.

 

5. Im Angesicht des Klimawandels fordern wir eindringlich, den Flächenverbrauch auf ein Minimum einzuschränken oder am besten ganz zu vermeiden. Auch fordern wir die Ausdehnung des Sees auf die jetzige Größe zu beschränken. Große Wasserflächen beschleunigen das Verdunsten von Grundwasser und beeinflussen den gesamten Wasserhaushalt im Gebiet.

 

6. Wegen einer verfehlten Betriebsplanung, die ganz offensichtlich weder langfristig und nachhaltig angelegt ist, werden wegen kurzfristiger Überlegungen bestehende Ausgleichsflächen zum Ausgleich in Anspruch genommen und zerstört. Ausgleichsflächen sind hingegen auf Dauer angelegt, um der Natur und den darin vorkommenden Pflanzen und Tieren einen dauerhaften Lebensraum zu bieten, der vom Betreiber auf Jahrzehnte hinaus zu garantieren ist

 

( Rimsingen Lebenswert e.V. und NABU Breisach Westlicher Tuniberg)

in Kürze werden wir auch noch die Stellungnahme des Landesnaturschutzververbandes (LNV) hinzufügen.

Zerstörung einer Streuobstwiese

Auf einer Oberimsinger Streuobstwiese wurden in den letzten Wochen große Mengen Kies, Schotter und Sand abgeladen. Dieser Vorgang wurde auch schon beim Landratsamt gemeldet.
Es handelt sich um eine Streuobstwiese mit altem Obstbaumbestand direkt am Rimsinger Ei, wo vor kurzem noch diese zotteligen, schottischen Hochlandrinder geweidet haben. Für viele Bürger ein idyllischer Anblick – endlich mal eine Flächennutzung ohne industrielle Landwirtschaft. Dieses Biotop wurde jetzt zerstört und damit ist auch der alte Obstbaumbestand gefährdet.

Im Anschluss finden Sie detaillierte Informationen, ein Video über die genaue Lage.

Wasserrechtlicher Antrag zur Erweiterung des Niederimsinger Baggersee 

Was für Folgen hat die beantragte (komplette) Erweiterung konkret: 

• Der komplette verbleibende Rimsinger Wald in seiner jetzigen Gestalt würde von der Bildfläche verschwinden (ca. 14 ha). 

• Die grüne „Pufferfläche“ mit all ihren wichtigen Aufgaben (Lärmschutz, Sichtschutz, Filterfunktion, Erholungsfunktion) würde im Zuge der geplanten Erweiterung der Abbaufläche verschwinden. Resultat wäre eine massive Veränderung des gewohnten Landschaftsbildes – freie Sicht auf einen Industriebetrieb. 

Ein schonender und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und die Bewahrung vorhandener Waldgesellschaften für künftige Generationen muss gerade in dicht besiedelten Landstrichen wie der Oberrheinischen Tiefebene oberste Priorität haben und darf nicht leichtsinnig rein unternehmerischen Interessen geopfert werden.
Derzeit ist der Kiesabbau bis zum 31.12.2021 erlaubt. Bleibt also genügend Zeit die Problematik der Sedimente- verlagerung anzugehen und Tiefenbaggerung vorzunehmen. 

Raubbau in Rimsingen

Geballtes Industrievorkommen in Niederrimsingen

In der Region Breisach – Hochschwarzwald ist die Stadt Breisach die Gemarkung mit dem meisten Flächenverbrauch für Industrieanlagen, Erweiterungsflächen für Kies und sonstigen Rohstoffabbau.

In den folgenden Karten kann man die immensen Flächen erkennen, die für den Kiesabbau bereitgestellt werden, diese sollen nun auch noch erweitert werden im Falle Niederrimsingen Baggersee. Dazu kommt noch die Fläche des Kalkwerks in Merdingen, es wurden zwei  Asphaltmischwerke aufgerüstet zu großen Industrieanlagen, auf deren Fläche sich von Jahr zu Jahr immer mehr Berge von Kies, Sand , Asphalt türmen. Nicht auf der Karte berücksichtigt ist die die industrielle Erweiterungsfläche der Firma Birkenmeier und das Vorhaben der Firma Peter KG  eines Beton Mischwerkes.

All diese Industrie befindet sich auf auf dem geballtem Raum auf der Gemarkung Nieder-, Oberrimsingen oder direkt an der Grenze Merdingen auf geballtem Raum. 

Hinzukommt noch diesen Sommer:

Der Antrag zur Kiesseeerweiterung der Fa. Peter KG , der  eine Waldfläche von ca. 14 ha in Niederrimsingen/ Gündlingen zerstören würde. Das sind ungefähr 9000 Bäume.
Um diesen Verlust in seiner Funktion auszugleichen dauert es sicher Jahrzehnte. Und es ist nicht zu gewährleisten und sicherzustellen, das Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen in Bereich Niederrimsingen/ Gündlingen überhaupt ausgeführt werden.

Dies muss unter allen Umständen verhindert werden. Eine Information der Öffentlichkeit ist aus unserer Sicht dringend notwendig.

 

 

 

Unsere Schwerpunktthemen:

Naturschutz- Ökologie

Wir organisieren immer wieder meist mit dem NABU Breisach Westlicher Tuniberg Exkursionen / Wanderungen am Tuniberg,  im Zwölferholz, am Kaiserstuhl, etc…, oder auch Vorträge mit Experten über interessante. Themen unserer Tier und Pflanzenwelt.

Kontakt: Nabu-breisach.de

Der Tuniberg – ein Idyll mit seiner Vielfalt an Insekten und Vögel. Die Weitsicht in die Vogesen, den Kaiserstuhl und den Schwarzwald ist einzigartig. Aber die immer rasantere Flächenzerstörung, wie zum Beispiel durch den Steinbruch Merdingen wir auch immer deutlicher

Baggersee Niederrimsingen

Im Gesamtkonzept der Kiesseeerweiterung will die Fa. Peter KG ca. 14 ha Waldfläche in Niederrimsingen/ Gündlingen zerstören. Das sind ungefähr 9000 Bäume.
Um diesen Verlust in seiner Funktion auszugleichen dauert es sicher Jahrzehnte. Und es ist nicht zu gewährleisten und sicherzustellen, das Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen in Bereich Niederrimsingen/ Gündlingen überhaupt ausgeführt werden.

Dies muss unter allen Umständen verhindert werden. Eine Information der Öffentlichkeit ist aus unserer Sicht dringend notwendig

Steinbruch Merdingen – Tuniberg

So engagieren wir uns für den Erhalt der Natur

Wir engagieren uns  und schon seit vielen Jahren in einer Vielzahl von Projekten ganz konkret vor unserer Haustür. Vom Erhalt von bedrohten Lebensräumen und Arten bis zum praktischen Umweltschutz reicht dabei die Palette unserer Aktivitäten. Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen was wir tun und wie auch Sie uns unterstützten können.

Der Tuniberg – ein Idyll mit seiner Vielfalt an Insekten und Vögel. Die Weitsicht in die Vogesen, den Kaiserstuhl und den Schwarzwald ist einzigartig. Aber die immer rasantere Flächenzerstörung, wie zum Beispiel durch den Steinbruch Merdingen wir auch immer deutlicher.

Wir wollen auf jeden Fall eine weitere Erweiterung des Steinbruchs Merdingen verhindern und unsere einzigartige Landschaft erhalten.

Termine:

Veranstaltungen:

Die Biber Exkursion mit den Fahrrädern wurde  durch die momentane Situation verschoben. Neuer Termin wird bekannt gegeben.

Termine:

Veranstaltungen:

Wir werden uns sicher  mit dem NABU Breisach Westlicher Tuniberg an den Friday for Future Demonstration beteiligen.

Termine werden bekannt gegeben